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Schach-Lexikon

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Thema: weitere Eröffnungsgrundlagen

1. Weitere Hinweise zur Eröffnung

Wie bereits im Blatt E0001 angesprochen, hat man die Eröffnungstheorie aus gespielten Partien entwickelt. Grundlage hierfür waren größtenteils die Partien der Schachmeister, deren Anfangszüge man analysiert hat. Diese hat man dann geordnet und zu den Eröffnungen zusammengefaßt. Um die Eröffnungen leichter unterscheiden zu können, hat man diesen Namen gegeben. Einige Eröffnungen tragen den Namen eines Großmeisters oder eines bekannten Schachspielers, dieser hat diese Eröffnung als erster gespielt oder zu ihrer Entwicklung maßgeblich beigetragen. Ein Beispiel hierfür ist die Bird-Eröffnung, sie wurde zu Ehren eines englischen Schachmeisters nach diesem benannt. Andere Eröffnungen tragen Ländernamen, wie die »Schottische Partie«. Die Eröffnung wurde zuerst in einem Städte-Wettkampf zwischen England und Schottland verwand, daher ihr Name. Eine andere Möglichkeit ist die Benennung nach Figuren, die in dieser Eröffnung eine wichtige Rolle spielt. Auch hierzu ein Beispiel: im »Damengambit« spielt der Bauer vor der Dame eine wichtige Rolle.
Die Bezeichnung Gambit im Namen einer Eröffnung deutet darauf hin, daß ein Spieler einen Bauern opfert. Dies macht man natürlich nicht ohne Grund, meist bringt das Opfer einen Entwicklungsvorsprung (man hat die Figuren schneller entwickelt als der Gegner).
Ich möchte an dieser Stelle darauf hinweisen, daß das Lernen von Eröffnungen nicht bedeutet ganze Partien auswendig zu lernen, es geht vielmehr darum die Ziele der jeweiligen Eröffnung zu verstehen. Erst wenn man das Ziel der gewählten Eröffnung versteht, kann man auch auf unbekannte Züge reagieren.

2. Einteilung von Eröffnungen

Die Eröffnungen werden in der Literatur in drei Hauptgruppen eingeteilt:

  • offene Spiele: Eröffnungen in denen 1. e2-e4 e7-e5 gespielt wird
  • halboffene Spiele: Eröffnungen in denen 1. e2-e4 aber nicht 1. ... e7-e5 gespielt wird
  • geschlossene Spiele: Eröffnungen in denen nicht 1. e2-e4 gespielt wird
Diese Einteilung dient nur zur groben Unterscheidung, allgemein kann man sagen, daß in offenen Eröffnungen die Figuren früh zur freien Entfaltung kommen. In anderen Eröffnungen werden sie häufig von den Bauern blockiert und behindert, besonders in den geschlossenen Spielen.
Da die Prinzipien der offenen Spiele einfacher zu verstehen sind, werden wir uns zuerst mit diesen beschäftigen. Einige der geschlossenen Spiele sind sehr komplex und schwer zu erfassen. Mit diesen sollten sich nur Fortgeschrittene, die bereits über Erfahrung verfügen, befassen.

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